Comdirect top preis etf 2019

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Jede andere Kombination hätte das Potenzial, die Börse zu bewegen. Schauen wir uns die Technik an: Der langfristige Chart zeigt,.. In den letzten zwei Jahren näherte sich der Index immer von oben der Tage-Durchschnittslinie Wir sind also in einer eher schlechten Ausgangslage für eine Jahresend-Rallye!

Wie auch immer der Ausgang morgen ist — erst ein nachhaltiges Überschreiten der und Tage-Durchschnittslinie würde die technische Einschätzung für den amerikanischen Aktienmarkt verändern.

Dreht der Index jedoch wieder nach unten, Vor diesem Hintergrund bleiben wir defensiv in den USA: Die Exponierung beim ETF liegt aktuell bei ca.

Trotzdem war im historischen Gebäude der alten Börse viel los! Nachdem ich neun Jahre lang eher zum Aktienkauf geraten habe, Das sorgte gefühlt für Verwunderung: Ich scheine mit meinem verhaltenen Ausblick noch in der Minderheit zu sein!

Der Vortrag war sehr gut besucht. Es wäre schön, wenn dies so wäre, In meinem Vortrag bin ich auf die wesentlichen Belastungsfaktoren eingegangen.

Sie können den Vortrag noch diese Woche hier anschauen. Die Woche startet fast unverändert an den Börsen mit leichter Stabilisierungstendenz.

Der DAX stand vor vier Wochen rund 1. Im ETF kaufen wir heute das Aktienportfolio nach, Hätten Sie gedacht, dass Apple einfach die Meldung von Verkaufszahlen einstellt?

Was könnte wohl der Grund dafür sein?? Kommt es etwa zu einer absehbaren Verlangsamung der Erfolgsstory??? Es bleibt also beim täglichen Cocktail aus guten und schlechten Nachrichten….

Technisch ist die Erholung schon weit fortgeschritten und wir fangen an, in beiden ETFs die Absicherung wieder leicht stärker zu trimmen.

Man erkennt aber auch, dass sich der Index von unten wieder an die alten Tiefststände um 3. Spätestens dort sollte es technisch sehr schwierig werden, weiter zu steigen Das ist dann auch schon die Zusammenfassung meines Vortrags auf dem Börsentag Hamburg morgen: Die Präsentationsunterlagen können Sie hier einsehen nach Registrierung.

Falls ich Sie dort nicht treffe, wünsche ich Ihnen schon mal ein schönes Wochenende…. Nachdem die Aktienmärkte im September eher unverändert schlossen, ging es im Oktober rasant abwärts.

Nicht wenige sehen derzeit das Ende des jährigen Bullenmarkts kommen. Erreicht hat er erst einmal den Bereich um die Zwar konnten sie die Märkte zum Monatsende aufgrund der überverkauften Situation wieder leicht erholen, jedoch bleibt ein dickes Minus bei den Indizes stehen.

Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. Die Wertentwicklung der meisten Branchen rentierte in diesem Marktumfeld teilweise sehr deutlich im negativen Terrain.

Lediglich die defensiven Branchen Versorger und Verbrauchsgüter konnten in den USA eine positive Wertentwicklung zeigen, während in Europa nur die Aktien der Telekommunikation positiv rentierten.

Zusätzlich wirken in vielen Branchen Sonderfaktoren, wie Regulierung, Umweltauflagen und Digitalisierung, kostentreibend und damit auch Gewinn schmälernd!

Die Ausstrahlung können Sie heute Abend auf n-tv ca. Der deutsche Aktienmarkt hat heute Morgen seine technische Erholung fortgesetzt.

Da wir nicht genau wissen, wie weit die Erholung gehen wird Dabei haben wir die Kern-Absicherungsstrecke verändert: Sie startet nun viel tiefer bei Durch den Tausch der Absicherungsoptionen ab Sollte der DAX unter Sollte der DAX jedoch wieder über Die Gutschrift müssten Sie morgen auf Ihrem Konto finden….

Während die Berichtssaison der Unternehmen eher holprig verläuft, überraschte heute die deutsche Inflationsrate: Diese Entwicklung dokumentiert die solide Lage der Wirtschaft in diesem Jahr und wurde natürlich auch vom stark gestiegenen Ölpreis beeinflusst.

Das Schaubild oben zeigt den langfristigen Verlauf der Inflation in Deutschland. Wir fragen uns zurzeit eher , wie weit die technische Erholung gehen kann und optimieren weiter die Seitwärtsrendite falls es doch länger dauert.

Etappenziel nach unten bleibt das Niveau von ca. Dort sieht man den harten Einschlag der letzten Tage Wir gehen zurzeit wegen der angeschlagenen technischen Lage jedoch nicht davon aus und haben uns ziemlich defensiv in den USA positioniert.

Lange waren es die sehr hoch bewerteten IT-Aktien mit sehr geringer Dividendenrendite, die besser als die defensiven, neutral bewerteten Versorger-Aktien mit attraktiven Dividendenrenditen gelaufen sind.

Im Oktober hat sich das Blatt jedoch gewendet und die Versorger haben konträr zum Aktienmarkt eine Rallye hingelegt, wie der erste Chart oben zeigt.

Für das laufende Gesamtjahr liegen die IT-Aktien, wie die zweite Graphik oben zeigt, weiterhin auf Platz 1, dicht gefolgt von Gebrauchsgütern auf Platz 2, aber die defensiven Branchen Gesundheit und Versorger haben deutlich aufgeholt.

Der DAX liegt dann aber sicherlich unter Im ersten Chart sehen Sie den Indexverlauf über die letzten 5 Jahre abgebildet.

Dies alles sind keine neuen Themen und ich habe oft im Blog darüber geschrieben. Dass nun der Aktienmarkt anfängt darauf zu reagieren, liegt vorwiegend daran, Noch glauben aber die meisten Analysten an eine kleine Konsolidierung mit gutem Ausgang.

Es wäre sehr schön, wenn es so kommen würde. Darauf setzen können wir allerdings nicht! Die Märkte sind technisch im Sinkflug.

Wir waren und wir sind gut positioniert. Nicht etwa, weil Analysten diesen Sturz vorausgesagt haben, Die Exponierung ist dadurch leicht gestiegen.

Ziel ist es, bei einer Erholung der Märkte die durch Absicherung erzielten Gewinne nicht wieder abzugeben. Auf dem Weg dorthin werden wir die Exponierung langsam erhöhen und Schritt für Schritt Gewinne aus der Absicherung realisieren.

Heute ist der Tag, an dem ich zum ersten Mal das Gefühl habe, Der Markt ist überverkauft. Diese Gegenbewegung sollte auch bald nachhaltig in Fahrt kommen.

In der gestern ausgestrahlten ideasTV Sendung ging es vorwiegend um Italien und um die meines Erachtens derzeit beste Alternative zum Festgeld.

Sehen und hören Sie doch hier n och einmal hinein! Aus Sicht eines erfolgreichen Marketings sollte ich in diesem Blog die deutlich bessere Performance des ETF im Abwärtsstrudel der vergangenen Tage herausstellen… tue ich aber nicht!

Die Antwort liefert das Aktienportfolio: Normalerweise hätten wir also erwartet, dass sich das Portfolio bei fallenden Märkten besser entwickelt als der DAX z.

Leider war dies nicht der Fall… im Gegenteil! Der ETF würde also ohne die erzielten Absicherungsgewinne deutlich tiefer notieren Über einen längeren Zeitraum sollte sich die oben beschriebene kurzfristige Schwäche also wieder ausgleichen Vergleichen Sie doch einmal, welcher Index ist bis heute höher gestiegen?

In welchem Index wären Sie lieber investiert gewesen? Wir sehen heute eine technische Erholung Es ist viel zu früh, von einer Trendumkehr oder einer Jahresendrallye zu träumen.

Sie hören an meiner Antwort im Interview , wie überrascht ich von dieser Frage war. Danach fragte ich ihn, ob ich evtl.

Für mich ist dies alles ein klares Signal für eine Trendwende. Während die fundamental denkenden Analysten sich immer noch an den guten Wirtschaftszahlen festklammern, Der Vorlauf des Aktienmarkts bevor ein Abschwung in den Kernwirtschaftszahlen sichtbar ist kann durchaus sechs Monate betragen.

Die einzigen fundamentalen Daten, die in die Zukunft schauen, Der zweite längere Chart gibt einen Hinweis, wo die Reise kurzfristig hingehen kann: Ebenfalls eingezeichnet ist unsere Kern-Absicherungszone.

Wir mussten heute viele Optionen handeln, Sie liegt zurzeit beim ETF bei ca. Ziel unserer Strategie ist es, in negativen Märkten ca.

Wir schütten am Oktober 3 Euro aus! Dieser Betrag müsste dann ab dem Oktober bei Ihnen gutgeschrieben sein. Wir orientieren uns bei der Ausschüttung an der Dividendenrendite in Deutschland Zusätzlich zu den Dividendeneinnahmen haben wir zurzeit Gewinne aus Absicherungsgeschäften von ca.

Grundsätzlich wollen wir die potenziellen Absicherungsgewinne nicht ausschütten, sondern in die Aktien reinvestieren. Die Woche beginnt mit einer Erholung Da der Markt überverkauft ist, liegt eine technische Erholung nahe.

Wir haben daher heute Morgen in beiden ETFs sehr kurzfristige Optionen verkauft, um unsere Seitwärtsrenditen in dieser Woche zu erhöhen, denn wegen des gebrochenen langjährigen Aufwärtstrends im DAX dürfte das Potenzial für die technische Erholung begrenzt sein.

Der Analyse-Chart oben zeigt den mittelfristigen Abwärtstrend rot Der Analyse-Chart oben zeigt, wie sie sich in 6 Monaten fast verdoppelt haben!

Der zweite, längere Chart dahinter offenbart, wie dramatisch der Anstieg insgesamt im 5-Jahres-Vergleich ist. Der Aktienmarkt hat diese Verschärfung heute Morgen noch relativ gut weggesteckt und wir mussten nur geringfügige Positionsanpassungen durchführen.

Da der amerikanische Aktienmarkt nun auch anfängt, technisch zu schwächeln, haben wir unsere Exponierung in den USA heute Abend weiter gesenkt: Zusammen mit der europäischen Exponierung von ca.

An unserer defensiven Haltung hat sich also wenig verändert. Schaut man sich die chinesischen Aktienmärkte oder auch die Schwellenländer-Indizes an Es könnte gut sein, dass wir in Europa erst am Anfang einer nachhaltigen Korrektur sind!

Diese Anpassung ist wegen der stark verschlechterten technischen Lage der Indizes erforderlich. Sollte sich der Markt nicht sehr schnell erholen, geben die Charts zurzeit dieses negative Potenzial her… daher müssen wir uns jetzt vorbereiten.

Für die Ausdehnung haben wir kein zusätzliches Geld eingesetzt und mussten auch die Exponierung nicht weiter erhöhen. März , dagegen verkauft.

Das aktuelle Börsenjahr vermag aktuell anders verlaufen, als es noch zu Jahresanfang von den meisten Marktteilnehmern und Analysten prognostiziert wurde.

Dies trifft zum einen auf die jeweiligen Indizes zu, aber auch bei den einzelnen Aktiengesellschaften mehren sich kontinuierlich Gewinnwarnungen.

Hierunter wird eine Anpassung der bisherigen Gewinnprognose nach unten verstanden, welche aufgrund der Publizitätspflicht, umgehend allen Marktteilnehmern gegenüber kommuniziert wird.

Während in klassischen Hausse-Phasen diese Aktien dann tendenziell stagnieren oder leicht fallen, war in den letzten Wochen für viele Aktienkurse eine deutlich negative Reaktion zu sehen.

Als Aktienportfoliomanager ist man zweifelsohne erleichtert, wenn man — wie in beiden o. Das ist sehr wichtig und auch ein Bestandteil des Risikomanagements.

An solchen Tagen ist aber oft auch das Phänomen der Sippenhaft zu sehen. Der gestrige Tag zeigte bereits Besserung und fast die Hälfte der Underperformance konnte wieder zurück erobert werden.

Aktienmarkt erholt sich heute, aber er schafft es bisher nicht, das verlorene Terrain von über ca. Die eingezeichnete blaue Linie war bisher immer der Wendepunkt nach oben.

Solange wir — wie heute - unter der blauen Linien bleiben, müssen wir mit einer Fortsetzung des Abwärtstrends rechnen.

Dabei sieht es fundamental immer noch recht gut aus. Heute Morgen haben wir die ideasTV-Sendung aufgezeichnet s. Wir haben bewusst die europäischen Baustellen thematisiert: Den Brexit, die veränderten politischen Verhältnisse in Deutschland und den umstrittenen Italienischen Staatshaushaltsentwurf.

Der Chefvolkswirt der Commerzbank sieht diese Probleme überraschend gelassen: Insofern sieht er den Abschwung am Aktienmarkt auch nur vorübergehend….

Wir bleiben daher defensiv: Die Exponierung beim ETF liegt heute bei ca. Der DAX hat die Die Erholung auf Der seit haltende Aufwärtstrend wurde nach unten durchbrochen.

Sofern dies nicht sofort korrigiert wird, ist die Hausse erst einmal beendet und es geht technisch bestenfalls seitwärts weiter. Im Zuge der Abwärtsbewegung haben wir die Exponierung sukzessive gesenkt: Die im September veröffentlichten Konjunkturdaten zeigen einmal mehr, dass sich die US-Konjunktur derzeit deutlich besser entwickelt als die Wirtschaft im Euroraum.

Während sich Auftrags- und Produktionslage im Euroraum verschlechtern und die Einkaufsmanagerindizes auf keine Verbesserung der Situation hinweisen, stellt sich zumindest die Situation am Arbeitsmarkt freundlich dar.

Eine Entscheidung, ob das Programm am Jahresende ausläuft, gab es allerdings noch nicht. Auf politischer Seite war die Situation um das italienische Haushaltsdefizit ein markttreibender Faktor, der sich im laufenden Berichtsmonat Oktober potenzierte.

Waren die italienischen Politiker zu Monatsbeginn bemüht, die Investoren zu beruhigen, indem sie betonten, dass das Haushaltsdefizit im Rahmen der EU-Vorgaben sein werde, hörte man zuletzt Besorgnis erregendere Töne.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa überdurchschnittlich behaupten und legten an Wert zu, während der marktbreite EuroStoxx einen Verlust erlitt.

Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld erneut. Diese Zahlen belegen die Wichtigkeit eines ausgeglichenen Portfolios.

Einigkeit in Bezug auf Höhe und Richtung der Performance herrschte dagegen bei den Energie-Aktien, die vom steigenden Ölpreis profitierten sowie den Immobilienaktien, die unter den anziehenden Zinsen litten.

Nach den zuletzt sehr turbulenten Tagen noch ein beruhigendes Update: Die Exponierung des ETF liegt heute bei ca.

Die italienischen Aktien sinken, die italienischen Renditen steigen Über ihm liegen der kurzfristige Abwärtstrend und die grüne und rote Tage-Durchschnittslinien.

Der dahinter liegende Langzeit-Chart zeigt unsere Kernabsicherungszone rot und die Support-Zone bei rund Nicht zu sehen ist der neunjährige Aufwärtstrend, der bei knapp unter Sollte dieser langfristige Trend nach unten durchbrochen werden, kann der Markt sehr schnell… sehr weit!

Sollte der Trend jedoch weiterhin verteidigt werden In dem heute Nachmittag geführten Börsenradio-Interview erkläre ich u.

Hören Sie hier doch mal rein! Ich habe das Gluck, in den nächsten zwei Wochen in den Herbstferien zu sein.

Daher kann ich leider auch zwei Wochen lang keine Blog Einträge schreiben. Die beiden Fonds sind aber in meiner Abwesenheit in besten Händen: Johannes Krick kümmert sich jeden Tag um die Fonds.

Bis heute um Mitternacht muss Italien sein Budgetvorschlag für abgeben… Dort geht es primär um das Budgetdefizit Die Reaktion an den Zinsmärkten sehen Sie in den Charts oben: Die Refinanzierung des Schuldenbergs hat sich also verteuert!

Dies scheint derzeit nicht der Fall zu sein. Der erste Chart zeigt, wie stark das Öl in letzter Zeit gestiegen ist. Merken Sie es schon an der Tankstelle?

Was hat das aber mit den Aktienmärkten zu tun? Gestern erwähnte ich die steigenden Renditen jähriger Staatsanleihen: Steigende Energiepreise führen zu steigender Inflation und dies beeinflusst die Geldpolitik.

Und diesem Thema widmen wir uns heute Abend um Anhand der niedrigen Erwartungen und der einbrechenden Auftragseingänge lässt sich die fehlende Dynamik der heimischen Aktienmärkte gegenüber der haussierenden Wall Street ableiten.

Wir bleiben weiterhin eher defensiv, ohne die Möglichkeit der weiteren Erholung komplett auszublenden. Schaut man sich den ersten Chart oben an, so deutet die Rendite von ca.

Auslöser für Zinsanhebungen sind i. Da eine Straffung der Geldpolitik die Anlage in Zinspapiere attraktiver macht, bedeuten steigende Zinsen normalerweise eine Belastung für die Aktienmärkte.

Schaut man sich den zweiten Chart oben an, sieht man, dass dies nicht immer der Fall sein muss: Wenn die Unternehmensgewinne weiter steigen, kann das auch noch eine ganze Weile gut gehen.

Im Auge behalten muss man die Entwicklung an den Zinsmärkten trotzdem! Fassen wir die letzte Woche zusammen, so ging es eindeutig wieder aufwärts!

Der Chart oben zeigt, wie deutlich er sich erholen konnte: Sofern die Tage-Linie bei Die Tage-Durchschnittslinie ist dort bei 3. Sollte sich aufgrund der vielen Belastungsfaktoren aber der Wind drehen, dann wäre das Niveau von letztem Freitag ein technisch schöner Wendepunkt gewesen.

Wir müssen für beide Szenarien gewappnet sein und mussten daher in den letzten Tagen viel in den beiden Fonds handeln. Der erste Chart zeigt, dass im historischen Kontext noch reichlich Platz nach oben ist.

Dass die gefühlte Inflation höher ist, kann man sicherlich nicht quantitativ belegen. Denn im Rahmen der quantitativen Selektion achten wir u.

Dies gelingt zumindest den soliden Unternehmen, welche die höheren Einkaufspreise an den Endkonsumenten weitergeben können.

ETF oberhalb der Inflationsrate liegen. Die nächste Ausschüttung steht Anfang Dezember an. Bis dahin sind es gerade einmal zweieinhalb Monate.

Die zweite Tabelle fasst die bisherigen Ausschüttungen zusammen. In der nächsten Woche sollte der Schwung dann genutzt werden, um nicht nur die und Tage-Durchschnittslinien zu überspringen, sondern auch die bestehenden Abwärtstrends.

Der trotz der Gewinne heute sehr stark hinterher hinkende europäische Aktienmarkt ist fundamental begründet. Obwohl der Dienstleistungssektor steigt, ist der Index für das Verarbeitende Gewerbe auf das niedrigste Niveau seit 2 Jahren gesunken.

Es gibt ja auch zurzeit viele potenziell belastende Themen: Wie wird der Budgetplan von Italiens neuer Regierung aussehen? Wie wirken sich langfristig die protektionistischen Zölle der USA auf die europäische Wirtschaft aus?

Auf der anderen Seite halten schwächere Wirtschaftszahlen bei zwar gefühlter, aber nicht gezählter Inflation die EZB Geldpolitik expansiv und das wiederum stützt die Aktienmärkte.

Die Märkte honorieren heute Chinas Absicht, als Antwort auf den Protektionismus der amerikanischen Regierung, Zölle zu senken, statt zu erhöhen.

Davon profitiert natürlich die europäische Exportindustrie. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Neben den super Wirtschaftsdaten sollten auch die US-Zölle preistreibend sein, da die günstigen Produktionsketten aus China ja mit Steuern belegt werden Zumindest kurzfristig werden die USA die für Milliarden Dollar importierten chinesischen Güter die jetzt mit Zöllen belegt werden nicht selbst ersetzen können.

Dafür fehlen die richtigen Fabriken und vor allem billige Arbeitskräfte. Steigende Zinsen und eine sich abflachende US-Zinskurve sind mittelfristig eine Belastung für die amerikanischen Aktienmärkte.

Die europäischen Aktienmärkte stabilisieren sich weiter auf niedrigem Niveau. Bisher verläuft die Erholung schwach und überzeugt nicht wirklich.

Während die Einzeltitelauswahl des Aktienbasisportfolios alle drei Monate mit Hilfe der quantitativen Aktienselektion überprüft und angepasst wird, gilt es prinzipiell in jedem Moment eines Handelstages die optimale Exponierung zu bestimmen.

Unter Exponierung wird die tatsächliche Risikoquote, also die Summe aus gekauften Aktien und Derivatepositionen verstanden.

Im Asset Management bedient man sich hierzu einer Performancebeitragsanalyse. Wie der Name vermuten lässt, wird die Gesamtperformance des Fonds den einzelnen Komponenten zugeordnet.

Man spricht dann vom jeweiligen Performancebeitrag, z. Konkret wird der Zeitraum Gleichzeitig erhöhte die Türkische Zentralbank den Leitzins auf unerwartet hohe 24 Prozent, Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen liegt heute knapp unter 3 Prozent!

Zudem erholten sich die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenende leicht. Mit Blick auf die europäischen Aktienmärkte stellt sich nun die Frage, ob wir nach erfolgreichem Abprallen von den Tiefstständen aus dem März dieses Jahres nun wieder auf dem Weg zu neuen Allzeithochs sind?

Nach oben gilt es den Widerstand bei Danach sind ein paar Zwischenhochs bis zum Allzeithoch bei ca. Die Stärke und Weite der Erholung der nächsten zwei Tage wird uns mehr Aufschluss darüber geben, ob es mittelfristig seitwärts weitergeht, oder ob wir unmittelbar davor sind, in eine deutliche Korrektur einzutreten.

Erfreulicherweise gab es bei beiden Fonds in den vergangenen schwachen Börsentagen Zuflüsse. Das frische Fondsvolumen nutzen wir gestern, um Aktien in beiden Fonds nachzukaufen.

Dadurch ist die Exponierung - passend zur technischen Erholung - leicht gestiegen. Euro und beim ETF auf ca. Technisch wirkt nun die Marke von Für eine klare Trendwende nach oben reicht der Tag heute noch nicht, Auf der fundamentalen Seite sind die Wirtschaftszahlen für Deutschland zwar weiter sehr gut, Die blau abgebildeten Auftragseingänge bewegen sich in der Tendenz abwärts und liegen leicht unterhalb des Niveaus von November , Ebenfalls abgebildet sind die Industrieproduktion gelb und die Exporte grün.

Die dünne Linie ist der DAX. Warum sind die Auftragseingänge so interessant? Die zweite Grafik gibt uns noch mehr Informationen über die Auftragseingänge.

Die Auftragseingänge aus dem Nicht-Euroraum fallen am stärksten. Dies wiederum liegt an den sich verschlechternden Wirtschaftszahlen in den Emerging Markets und in Asien.

Dabei gibt es in den USA viel interessantere Zinskurven. Oben abgebildet sind die Renditen für 5-jährige Staatsanleihen.

Denn dann gibt es zusätzlich noch Währungsgewinne. Sollte irgendetwas die amerikanischen Aktienbesitzer beunruhigen, liegt es nahe, die Gewinne mitzunehmen und in die inzwischen attraktiven Anleihen umzuschichten.

Das Pfund konnte sich dementsprechend auch leicht erholen. Auch in Italien entspannt sich die Situation ein wenig. Im Chart oben sehen Sie die jährige Rendite für italienische Staatsanleihen.

Der Chart zeigt aber auch, dass diese Senkung den Gesamtanstieg in diesem Jahr nicht rückgängig macht! Dieser Index ist der am meisten beobachtete Index für die Entwicklung der Schwellenländer inkl.

Die negative Entwicklung ist sowohl auf die zuletzt schwächeren Aktienmärkte als auch auf die teilweise sehr stark abgewerteten Währungen der Länder zu erklären.

In den heutigen globalen Handelsketten spielt eine wirtschaftliche Schwäche der Schwellenländer natürlich auch eine Rolle für die europäischen Unternehmen.

Dort steht der Test der Tiefststände vom März diesen Jahres bei 3. Eine sofortige Erholung — wie beim letzten Mal — scheint diesmal angesichts der Aggressivität der Abwärtsbewegung in den letzten Tagen eher unwahrscheinlich.

Obwohl es in dieser Woche zu einer leichten Beruhigung in der Nähe der Supportzonen kommen kann Der Analyse-Chart oben zeigt, wie schnell er durch diese Unterstützung gefallen ist.

Im Langzeitchart oben sieht man, dass nun auch der 9-Jahres-Trend s. Blog von vor 2 Tagen kurz vor dem Bruch ist. Es sieht also nicht gut aus.

Neben unserer bestehenden Kernabsicherung haben wir nun auch Futures und kurzfristige Optionen Calls verkauft. Die Exponierung schwankt bei beiden ETFs zurzeit stark zwischen ca.

Zu diesem Zeitpunkt 7. In allen Profilen nutzen wir die erhöhten impliziten Volatilitäten, um Seitwärtsrenditen zu generieren.

Die nächste Woche wird volatil bleiben Die US-Konjunkturdaten fielen im August erneut gut aus. Im Euroraum zeigte sich das Bild gemischt. Während Auftrags- und Produktionsdaten zu Monatsbeginn eher schwach tendierten, stabilisierten sich die Einkaufsmanagerindizes.

In Deutschland kam es sogar zu einem überraschend deutlichen Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex. Zudem belegen die Daten, dass sich die immer besser werdende Lage am Arbeitsmarkt inzwischen auch in einem Anstieg der Lohnkosten niederschlägt.

Dies spiegelt sich allerdings noch nicht in der Kerninflationsrate wider, die noch immer um die 1-Prozent-Marke schwankt. Auf politischer Seite sind es einmal mehr die Wendungen im Zollstreit, die für Aufmerksamkeit sorgten.

Die Unsicherheit über die Budgetpläne der italienischen Regierung hält an, allerdings bemüht sich Finanzminister Tria offensichtlich die Märkte zu beruhigen, in dem er betont, die Bedenken der Märkte und Ratingagenturen zu berücksichtigen.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa unterdurchschnittlich behaupten und verloren mehr als der Markt.

Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld deutlich. ETF vorliegende Fokussierung auf Finanz- und Versicherungswerte in Europa hat dementsprechend im Berichtsmonat gelitten, wenn gleich die überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite insbesondere Versicherungen über die Zeit positiv wirken wird.

Der Anteil an Banken wurde durch die Überprüfung und Anpassung des Aktienbasisportfolios wie letzte Woche beschrieben reduziert.

Das Niveau von Der Chart zeigt dies deutlich. Sollte dieses Niveau nicht halten, geht es weiter abwärts, in Richtung Wie im Blog gestern beschrieben, ist dann aber der 9-jährige Aufwärtstrend gebrochen.

Es wird also ernst am deutschen Aktienmarkt!!! Da in zwei Tagen Optionspositionen auf dem Niveau bei Wir rechnen heute mit einigen Transaktionen… insbesondere, wenn die Die Absicherungspositionen machen sich bereits bezahlt… beim ETF stehen wir zurzeit bei ca.

Interessanter ist aber der hintere Chart: Dort sehen Sie den langfristigen Trend seit Um diesen sehr langen Zeitraum darzustellen, habe ich Monatswerte verwendet.

Zwei besondere Kursmarken habe ich hier markiert: Durch die sehr lange Seitwärtsbewegung des DAX in den letzten ca.

Dafür müsste der DAX auf ein Niveau von unter Da er in diesem Jahr schon zweimal bei Geschieht dies jedoch zum dritten Mal, wird es wegen dieses langfristigen Aufwärtstrends sehr ernst!

Umgekehrt wäre eine Bestätigung dieses Bereichs sehr positiv: Da der Trend zurzeit konstant um mehr als 1. Und die Technik auszublenden, wäre auch sehr einseitig, denn oft kommen die technische Signale lange vor den fundamentalen Begründungen.

Und gerade auf der fundamentalen Seite gibt es ja zurzeit sehr viel Ungewissheit über die Zukunft!

Auf diesem Niveau sind für heute keine Transaktionen geplant. Die Finanzmärkte berührt das bisher nur am Rande Wir müssen die weitere Entwicklung bei den Brexit-Verhandlungen jedoch im Blick halten, denn als Exportmarkt steht England zurzeit an fünfter Stelle s.

Exportzahlen im hinteren Schaubild oben: Während wir in den letzten 12 Monaten ca. Deutlich zu sehen ist auch die spürbare Abschwächung der Exporte nach England schon seit einigen Monaten!

Zu welchen Bedingungen die deutsche Wirtschaft ab April nächsten Jahres Waren nach England exportieren kann, ist unsicher Gestern war es wieder soweit: Diejenigen Aktien, die in das Universum der durch quantitative Selektion bestimmten Qualitätsaktien eingegangen sind, werden erworben und im Gegenzug werden diejenigen Aktien verkauft, die es nicht mehr unter die Top 25 USA bzw.

Zur Beibehaltung der gewünschten Länderallokation werden die drei Regionen bewusst singulär betrachtet. Die Aktien werden gleichgewichtet, dies entspricht 6 Aktien.

Hier wurden insgesamt 5 Banken verkauft. Der Aktienselektionsalgorithmus setzt aber auch bei der Kennzahl Volatilität Grenzen, wie sie von einer konservativen Dividendenstrategie bzw.

Es werden also bevorzugt Aktien mit unterdurchschnittlicher Schwankung selektiert. Dieses Beispiel ist zudem ein guter Beleg, wie dynamisch sich die Branchenallokation an das ändernde Marktumfeld anpasst.

In klassischen ETFs, die einen konkreten Index abbilden, bleibt die Branchenallokation mehr oder weniger starr. Hier lässt sich Folgendes festhalten: Immobilienaktien bilden weiterhin eine insbesondere zum Grunduniversum ausgeprägte Säule und Aktien der Telekommunikationsbranche werden neu aufgenommen.

Und auch China muss bangen: Auf der positiven Seite bleiben die soliden deutschen Wirtschaftsdaten und auch die Aussicht auf eine noch viel länger andauernde lockere Geldpolitik der EZB… sollte eine dieser potenziellen Krisen wirklich zuschlagen.

Nicht zu vergessen sind die immer weiter steigenden amerikanischen Aktienkurse, denen aber kein anderer Markt so richtig mehr folgen will.

Der Analyse-Chart oben zeigt, wie der Index in einen Keil hinein läuft. So konnte er auch nicht den dick eingezeichneten Abwärtstrend testen.

Der hintere langfristige Chart zeigt, dass es zurzeit technisch um sehr viel geht: Der lange Aufwärtstrend seit ist in Gefahr, nachhaltig gebrochen zu werden.

Krämer hat heute Morgen darauf geantwortet: Es dürfte alleine durch seine Existenz eine Eskalation in Italien verhindern.

Letztlich zwingen die ungelösten Probleme Italiens die EZB dazu, noch sehr lange an ihrer lockeren Geldpolitik festzuhalten.

Ich erwarte deshalb keinen klassischen Zinserhöhungsprozess. Das stützt die Kurse risikoreicher Assets, wie z. Aktien, weiter, auch wenn sie zwischenzeitlich wegen Italien nachgeben können.

Die von der EZB angefachte Vermögenspreisinflation ist noch nicht vorüber. Dort hatten wir gestern Abend schöne Allzeithochs! Diese Preise sind in letzter Zeit stark gestiegen und signalisieren steigende Sorgen institutioneller Anleger um die langfristige Bonität Italiens.

Nach meinen Ausführungen im Blog vom Dezember ist zurzeit ca. Diese Kosten verfolgen wir laufend In schlechten Marktphasen sollten dann die potenziellen Gewinne aus der Absicherung weit höher sein als die bisher aufgelaufenen Absicherungskosten.

Dies gilt natürlich nicht, wenn die Aktienmärkte immer nur steigen oder seitwärts gehen… in diesem Fall braucht man keinen ETF mit aktiver Absicherungsstrategie!

Das sicherheitsorientierte ideasTV-Zertifikat s. Nachrichten beflügeln die Börsen zum Wochenstart: In den nächsten Tagen wird es dann technisch richtig spannend.

Zuerst kommt die Tage-Durchschnittslinie bei Ob es gelingt, angesichts der europäischen Belastungsfaktoren diesen Weg zu bestreiten, bleibt jedoch abzuwarten.

Mit unserer relativ hohen Exponierung sind wir gut positioniert… mit unserer Kernabsicherung jedoch auch für einen Rückschlag gewappnet.

Der Präsident ist stolz und twittert: Und unsere amerikanischen Aktien im ETF freuen sich auch darüber! Bei uns gibt es zwar auch einen Aufwärtstrend Die US-Aktien sind also fast doppelt so gut gelaufen wie die deutschen!

Doch was helfen Vergangenheitsbetrachtungen, wenn uns eigentlich die Zukunft mehr interessiert? Widmen wir uns also lieber dem eigenen Kontinent… und machen wir uns weiter Sorgen um Italien.

Oben abgebildet ist die Entwicklung der Renditen für 5-jährige Staatsanleihen Demnächst wird die populistische Regierung ihre Budget Planung abgeben Naja, man kann z.

Put-Optionsscheine auf den DAX kaufen. Wählt man eine lange Laufzeit, wie z. Dezember , kostet das ca. Die Absicherung für ein Depot von z.

Und wenn der DAX gar nicht fällt? Dadurch konnten wir auch die Exponierung an die bessere Marktstimmung anpassen: Im ETF haben wir zurzeit ca.

Im ETF liegen wir übrigens seit Auflage mit unserer Absicherungsposition vorne… seine Absicherungskosten haben die Performance also nicht negativ beeinflusst.

Dafür müssen wir aber fast täglich an der Anpassung der Optionsstruktur arbeiten. Im laufenden Berichtsmonat fällt u. Für die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten, ob sich die Wünsche einer schwächeren Währung des US-Präsidenten durchsetzen oder die amerikanische Notenbank an dem durch solide Konjunkturdaten unterstützten Zinserhöhungszyklus festhält.

ETF im laufenden Monat positiv bemerkbar gemacht hat. Die Auswahl der Titel berücksichtigt insbesondere die Kriterien niedrige Volatilität und hohe erwartete Dividendenrendite.

Das daraus resultierende Branchenportfolio stellt dann das Basisportfolio der Dividendenstrategie für die nächsten drei Monate dar. Der zweite Chart oben zeigt die aktuelle Branchenzusammensetzung und in der nächsten Woche werde ich Ihnen die Veränderungen aufzeigen.

Es ist der sechste längere Aufwärtstrend seit Oben im Chart sind die sechs Aufwärtstrends nummeriert. Der aktuelle Aufwärtstrend befindet sich nun im zehnten Jahr Die vorherigen Aufwärtstrends dauerten nur drei bis fast acht Jahre Unser Aktienmarktstratege Andreas Hürkamp geht davon aus, dass der Aufwärtstrend anhalten wird.

Er sieht zwar kurzfristige Rückschlaggefahren, glaubt aber, dass die wachsende Geldmarktmenge und die nicht inverse Zinsstrukturkurve in den USA dem Trend weiter grünes Licht geben wird.

Es stellt sich jedoch grundsätzlich die Frage, ob die Korrekturen in der Vergangenheit vorauszusehen waren oder davor gewarnt wurde?

Zölle, Türkei, Italienische Staatsverschulden, geopolitische Konflikte…. Wegen der technisch angeschlagenen Lage und der Gefahren einer Abkühlung bleiben wir jedoch vorsichtig, ohne das Aufwärtspotenzial zu zerstören.

Es wird berichtet, er hätte Europa und China beschuldigt, ihre Währungen zu manipulieren. Dabei hatte der US-Dollar es technisch siehe Chart oben gerade geschafft, sich mit neuer Stärke gegen den Euro aus einer längeren Seitwärtsbewegung zu befreien.

Warum ist das wichtig? Ein schwacher Euro bzw. In der Summe sieht das nach der Fortsetzung der mittelfristen Seitwärtsbewegung aus!

An den Belastungsfaktoren, die in der vergangenen Woche hier im Blog erwähnt wurden, hat sich dabei wenig verändert. Der sieht leider nicht so gut aus!

Denn der seit bestehende Aufwärtstrend wurde gebrochen. Vielleicht schafft es der Index ja noch einmal, ihn zurückzuerobern… aber das wird schwierig.

Beim DAX sieht es identisch aus. Steigen die Preise, so wird die Ausfallwahrscheinlichkeit höher eingeschätzt und umgekehrt.

Noch halbwegs unbemerkt kündigt sich hier neben Zöllen und Türkischer Lira ein weiterer Belastungsfaktor an. Der ETF geht unverändert mit einer Exponierung von ca.

Obwohl wir vor ca. Sollte sich doch wieder die Seitwärtsbewegung durchsetzen, setzen wir nach wie vor auf Zusatzerträge aus kurzfristig verkauften Optionen.

Die beiden Charts oben sind eindeutig und völlig unpolitisch: Die Italienischen Staatschulden wachsen weiter und die Kosten dafür Zinsen für jährige Italienische Staatschulden auch.

Seit der Etablierung der neuen Regierung hat sich die Lage nicht entspannt… und wird bestimmt bald wieder mehr in den Vordergrund rücken.

Da sich die technische und fundamentale Lage siehe ideastv Sendung mit Andreas Hürkamp gestern weiter verschlechtert, haben wir die Exponierung weiter gesenkt: Der erste Chart oben zeigt die Entwicklung des Index in einheimischer Währung seit Der Index ist stark gestiegen und nahm in einheimischer Währung eine solide Entwicklung Der zweite Chart oben zeigt den gleichen Index in Euro In der Summe sind aber die Aktien nicht weniger Wert als Anfang Hier erkennt man, dass Aktien doch Sachwerte sind Die beiden ETFs und sind fast vollständig in Aktien investiert.

Die Absicherung findet nicht durch Umschichtung in Anleihen statt. Anleihen können einer starken Währungsabwertung nicht standhalten, da sie keine Sachwerte sind.

Die erste Grafik zeigt, wie viel Euro eine Türkische Lira zurzeit wert ist: Der 5-Jahres-Chart zeigt ihren dramatischen Absturz. Leider gab es an dieser Front heute wenig Entspannung.

Die Märkte haben heute Morgen sehr nervös begonnen. Wenn die Probleme näher an die Euro Kernzone rücken, dürfte es mehr Abwärtsdruck geben.

Der zweite Chart zeigt den DAX. Noch konnte er die mittelfristige Aufwärtslinie verteidigen. Aber viel zusätzlichen Druck darf es hier nicht mehr geben….

Der DAX ist gerade erst in die Absicherungszone eingetaucht. Heute Morgen ist die Türkische Lira eingebrochen und hat alle Finanzwerte in Europa unter Druck gebracht, denen eine hohe Exponierung in Türkischen Anleihen zugetraut wird.

August beschriebene Support-Zone nach unten durchbrochen. Die neu entflammte Krise um die Türkische Lira zeigt, wie schnell wir an den Märkten wieder einen europäischen Krisenmodus haben können!

Richtig kritisch wäre es, wenn z. Italien Auslöser einer neuen Euro-Krise werden würde. Denn dann würde ganz Europa in Mitleidenschaft gezogen Dort hat der Index zuletzt zweimal nach oben gedreht.

Bei den beiden ETFs war heute nichts zu tun. Sie verdienen zurzeit attraktive Seitwärtsprämien: Bisher entwickelt sich der Überschuss ähnlich wie letztes Jahr und ist nur geringfügig unter dem Allzeithoch von Vermutlich wird es auch weiterhin gut laufen.

Denn das durch die Steuersenkung in den USA unterstützte starke Wirtschaftswachstum begünstigt gerade den Import von deutschen Qualitätsprodukten… also genau die Produkte, die der amerikanische Präsident eigentlich mit Zöllen belegen will.

Bleibt es nur bei Drohungen, dürfte der Nachfrageeffekt die gedämpfte Stimmung überkompensieren. Die hintere Grafik ist auch sehr interessant.

Dort sind die deutschen Arbeitskosten im Vergleich zu Europa ex Deutschland dargestellt. Die Arbeitskosten nähern sich langsam dem Europäischen Durchschnitt an.

Das ist gut und schlecht zugleich: Zurzeit halten sich viele marktbestimmende Faktoren einfach die Waage… daher bleiben wir bei unserer hohen Exponierung in den beiden ETFs mit entsprechend niedrigen Absicherungskosten und setzen erst einmal auf einen leicht steigenden Seitwärtsmarkt.

Da unsere Aktien auf Basis einer quantitativen Aktienselektion bestimmt werden, die zusammengefasst nicht teuer bewertete, konservative Dividendenplayer sucht, fallen Aktien wie Apple mit einer Bewertung von 1.

Dass sich das Bild aber schnell wieder drehen kann, zeigt der Verlauf der relativen Wertentwicklung während des Jahres Der hintere Chart oben zeigt daher den dramatischen Verfall gegenüber dem Euro.

ETF ist von dieser Abwertung aber nicht berührt! In unserer Sendung heute Abend um Entscheidend für die Exportindustrie ist aber vor allen Dingen auch der Euro-Devisenkurs.

Deutlich zu sehen ist der breite Korridor zwischen ca. Unsere beiden ETFs sind auf leicht steigende Seitwärtsmärkte eingestellt.

Da die täglichen Seitwärtsprämien aus verkauften kurzfristigen Optionen zurzeit die Kosten der Kernabsicherung überkompensieren, erwirtschaften wir durch unsere Derivate-Positionen bei unverändertem Marktniveau zurzeit zusätzliche Erträge.

Sollte der Markt trotzdem einbrechen, steht unsere Kernabsicherung bereit: In diesem Marktumfeld behaupteten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa erneut gut und übertrafen sogar den Markt.

Die zweite Grafik zeigt die Wertenwicklung der einzelnen Branchensegmente im Juli Die erste Grafik oben erklärt den Zusammenhang: Nicht nur die IFO-Erwartungen brechen dann ein, sondern auch die realen wirtschaftlichen Daten, wie z.

Dies entspricht dem Durchschnitt der letzten 35 Jahre. Wegen den ultra-niedrigen Zinsen und der konstanten sinkenden Arbeitslosenquote sollte sich hier auch in den kommenden Monaten nicht viel ändern.

Durch die wachsende Geldmenge steigen die Konsumausgaben weiter Wie in diesem Blog schon oft erwähnt, ist der Schaden des Protektionismus-Feldzugs des amerikanischen Präsidenten nicht absehbar.

Während die Entspannung bzgl. Europa für eine deutliche Erholung der Märkte sorgte, ist nun China wieder an der Reihe. Es bleibt abzuwarten, welche Zölle am Ende dann wirklich umgesetzt werden Ebenfalls eingezeichnet ist die Kernabsicherungszone zwischen Wir nutzen die Ruhe am Markt, um unsere Teilabsicherungspositionen anzupassen.

Die relativ hohe Exponierung passt zu einem Seitwärtsmarkt, der zeitlich voran gekommen ist und der sich technisch verbessert hat.

Bei einem plötzlichen Markteinbruch liefert diese Position die Erstabsicherung. Vergleichbare Positionen existieren im DAX Durch den Verkauf von sehr kurzfristigen Optionen versuchen wir, die Kosten der Teilabsicherung zu minimieren.

Gut zu erkennen ist aber auch, dass seine letzten beiden Versuche im Mai und Juni diesen Jahres gescheitert sind! Wir haben folglich unsere Absicherungsposition der verbesserten technischen Situation angepasst und die Exponierung erhöht: Wer hätte das gedacht?

Plötzlich ist der Handelsstreit, der zwischen Europa und den USA zu eskalieren drohte, wieder beigelegt. Als Finanz- Mathematiker habe ich per Definition ein weniger ausgeprägtes Politikverständnis.

Es erscheint mir durchaus schwierig, derartig sprunghafte Meinungsänderungen zu modellieren. In Summe hält das breit diversifizierte, 50 Titel umfassende Aktienportfolio mit der Wertentwicklung der europäischen Standardindizes gut mit.

Hier unterstützen heute zusätzlich noch die Banken aus der Eurozone. Der aktuelle Kursrutsch von Facebook ist allerdings noch nicht in den Zahlen eskomptiert.

Es bleibt in allen Bereichen die Hoffnung, dass am Ende die Vernunft siegt. Es gibt zurzeit wenig Neues zu berichten Die Märkte bewegen sich wirklich kaum vom Fleck.

Die Eintrübung im ersten Quartal scheint also erst einmal überwunden. Dagegen belasten die Handelsspannungen nach wie vor die wirtschaftlichen Aussichten.

Die Grafik oben zeigt den Verlauf seit Aktuell befinden wir uns mal wieder zwischen der und Tage-Durchschnittslinie. Angesichts der bestehenden Risiken halten wir an unserer Kernabsicherung fest und versuchen, diese so gut wie möglich kurzfristig zu refinanzieren.

In Wirklichkeit haben sich die Kernrisiken an den Märkten aber nicht verändert… und in der Summe gehen wir seitwärts. Der Chinesische Yuan wertete in den letzten Tagen und Wochen unerwartet stark ab.

Noch wissen wir nicht, wie hart der amerikanische Präsident die EU mit neuen Zöllen belasten will. They truly have taken advantage of the U.

Zweifelsohne schweifen die Gedanken auch in Richtung des schönen Urlaubslands Italien ab. Kurzfristig scheinen die Markteilnehmer die gebotene, im europäischen Vergleich höhere Verzinsung vereinnahmen zu wollen.

Zusätzlich spielen technische Aspekte eine Rolle, wie beispielsweise das über die Sommermonate vorliegende geringere Angebot. Auch seitens der Politik ist wohl mit einer lethargischen Sommerpause zu rechnen.

Die Entspannung auf der Rentenseite zeigt sich auch mit Blick auf die Performance-Attribution nach Ländern, welche im zweiten Chart visualisiert wird.

Im Rahmen der vierteljährlichen Überprüfung der Einzeltitel, welche auf Basis eines quantitativen Aktienselektionsmodells ausgewählt werden, hatten wir Ende Mai die Aktienquote Italien erhöht.

Das erste Halbjahr ist vorbei! Die Volatilität hat spürbar über alle Anlageklassen hinweg zugenommen. Wie die erste Tabelle oben zeigt, war die Wertentwicklung des Aktienportfolios im 1.

Halbjahr im positiven Terrain. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wenn Sie sich unsicher sind und einen kompetenten Sparringspartner suchen, dann empfehle ich mein Finanzcoaching.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir?

Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an. Ich persönlich bevorzuge, dass die ETF replizierend und ausschüttend sind und setze überwiegend auf Dividenden Aristokraten.

Märkte wie Emerging Markets und Asia Pacific kann man m. Europa und USA halte ich hingegen teilweise auch direkt. Lieber Finanzwesir, ganz herzlichen Glückwunsch zu Ihrer tollen Seite!

Es ist toll, dass Sie in einfacher und verständlicher Form einen Beitrag zur finanziellen Freiheit jenseits der üblichen Finanzbe- bzw.

Ich persönlich bin auch nicht vom Fach, habe aber in den letzten 15 Jahren ebenfalls viele oft auch schmerzhafte Erfahrungen rund um die Geldanlage gesammelt.

Aus dieser Sicht möchte ich einige Anmerkungen machen, da ich manches anders sehe. Auch ich habe mich von teuren und meist wenig effektiven aktiv gemanagten Fonds komplett verabschiedet, mich aber für ein fast vollständiges Investment in Einzelaktien entschieden.

Damit lassen sich auch mir persönlich wichtige Ausschlusskriterien Nahrungsmittelspekulation, Waffen, Atomkraft, Tabak, Glücksspiel, Pornografie, harte Alkoholika sowie Ausschlüsse im Einzelfall wie z.

Dennoch gelingt mit ca. Mit einem ETF z. Wenn ich unglücklicherweise oder eingestiegen wäre hätte es je nach ETF bis oder gedauert, bis ich überhaupt wieder auf 0 gewesen wäre.

Wenn der nächste Crash wie ich es erwarte noch heftiger ausfällt, könnte eine breite Erholung viele Jahre, in der Breite sogar Jahrzehnte dauern. Hier sind einzelne Top-Aktien aus eher konjunkturresistenten Branchen deutlich überlegen ich denke z.

Hinzu kommt, dass ETFs immer noch eine wenn auch meist niedrige Gebühr kosten. Aktien kosten dagegen nichts und schütten sogar oft noch Dividenden aus.

So viel zu meiner eigenen Position. Den optimalen Weg gibt es ja aber sowieso nicht. Lieber Frank, vielen Dank für das Lob. Als Autor fehlt einem ja - anders als dem Musiker oder Schauspieler - der direkte Kontakt zum Publikum.

Manchmal ist es auch ein bisschen einsam und langweilig in der Schreibstube. Kommentare wie der Ihre motivieren zum Weitermachen.

Was das Fachliche angeht: Ich denke, was aktiv gemanagte Fonds angeht, sind wir uns einig. Was die Einzelaktien angeht: Das Argument "Ich möchte die für mich persönlich wichtige Ausschlusskriterien umsetzen" kann ich nachvollziehen.

Auch von Warren Buffet halte ich eine Menge - nun gut, wer tut das nicht ;-. Hier ein paar Aktien, da eine Lebensversicherung, dort ein Bausparvertrag.

Das Sammelsurium halt, das sich ansammelt, wenn man sich dem freundlichen Finanzprofi vom Strukturvertrieb oder der Bank anvertraut.

Er selbst hat ja eine Jahres-Wette http: Er hat also kein Problem, in Firmen gleichzeitig zu investieren. Genauso soll es auch sein.

Man kauft den Markt, um die Durchschnittsperformance dieses Marktes zu erhalten. Der Markt ist in ständiger Bewegung und eine der am stärksten unterschätzen Kräfte ist "die Rückkehr zum Mittelwert".

Kennen wir als das Sprichwort "Die Bäume wachsen nicht in den Himmel", bzw. Der Index sortiert Firmen, die wirklich auf dem absteigenden Ast sind automatisch aus und nimmt statt dessen die Aufsteiger auf.

Vielleicht ist da ja die nächste Google-Story dabei. Ich als Privatanleger habe werde die Zeit, noch die Kompetenz, um alle guten Firmen aufzuspüren.

Stockpicking und Markettiming haben langfristig noch nie funktioniert, da sind sich alle Quellen einig, inclusive Mr. Das ist eine Wette darauf, dass diese Firmen die nächste Krise nicht nur überleben, sondern auch gestärkt aus ihr hervorgehen.

Das mag sein, aber man muss Einzelinvestments immer im Blick behalten. Das wäre mir zu aufwändig.

Letztendlich setzen Sie darauf, dass beispielsweise Fielmann in der Krise weniger stark fällt als der Markt und sich danach dann schneller erholt als der Markt.

Ich würde mir so eine Aussage nicht zutrauen. ETFs schütten auch Dividenden aus. Mir persönlich sind diese Indizes zu eng. Keiner umfasst mehr als Firmen.

Der Clou beim passiven Investieren ist ja gerade "den Markt zu kaufen". Das tut man mit diesen Segment-ETFs nicht. Ich finde, dass man hier das Schlechteste aus beiden Welten hat.

Gebühren und keine breite Streuung. Hallo Mithrandir, danke für Deinen Kommentar. Wenn Erstbesucher gleich kommentieren freut mich das natürlich besonders.

Was Deine Frage angeht: Ein Euro-Index wäre sicherlich ebenfalls geeignet. Dann wird sich der Index automatisch anpassen. Deshalb bevorzuge ich breit anlegende Indizes.

Die "heilen" sich selbst. Etwaige Verschiebungen bildet der Index einfach nach und ist dann wieder fit für die Zukunft.

Mit Firmen ist er deutlich breiter aufgestellt, als der Stoxx Mir persönlich sind Aktien-Indizes, die weniger als Firmen umfassen einfach zu schwachbrüstig.

Was die Währungsabhängigkeit angeht: Wenn man sich die Firmen des EMU ansieht u. Ein ETF für alles. Dazu kann ich mich aber noch nicht durchringen, obwohl ich glaube, dass das durchaus funktionieren könnte.

Es ist wohl alles eine Frage der Betrachtungsweise. Langfristig sollten sich doch z. Die Zwei-Fonds-Lösung hat aber den Charme, dass diese auch steuereinfach umgesetzt werden kann.

Für manchen mögen steuerlich einfachere Lösungen ebenfalls ein Kaufargument dafür oder dagegen sein. Dadurch würde man zwar minimal an Breite verlieren, aber das Gesamtrisiko etwas absenken, weil Schwellenländer nun mal insgesamt nicht so stabil und berechenbar sind.

Oder mache ich einen Denkfehler? Hallo Michael, klar kann man die Schwellenländer weglassen. Aber nicht aus den von Dir genannten Gründen ;- Die moderne Portfoliotheorie nach Markowitz besagt, dass eine Diverzifizierung des Depots das Risiko senkt und gleichzeitig die Rendite steigert.

Das gleicht Schwankungen aus und führt im Mittel zu einem weniger stark schwankenden Portfolio-Wert. Mich würden eher taktisch-operative Gründe dazu bewegen die EM wegzulassen.

Wie viel Geld soll angelegt werden? Fressen die Gebühren da nicht alles auf? Wie "nervig" ist es kleine Beträge anzulegen? Weihnachten kannst Du dann auf 10 Monate zurückschauen und Dir überlegen: War das jetzt gut?

Ups, vergessen zu erwähnen: Monatliches Plus jeden Monat: Ich mag es auf jeden Fall bequem kein manuelles Rebalancing , konservativ Risiko und steuereinfach Freibetrag fast auseschöpft.

Hallo zusammen, finde den Blog erste sahne, insbesondere weil man hier keinen Duden braucht um euch zu folgen: Ich habe eine Frage zur Market Time?

Nach 10 Jahren habe ich nun nochmal verglichen was der Fond gebracht hat, und siehe da, statt plus hat er minus erwirtschaftet, daher der Grund meine Altersvorsorge eher auf ETF zu stützen.

Die Frage die ich mir Stelle ist, jetzt einsteigen oder noch abwarten damit der er Crash nicht alles auffrisst? Wie wichtig ist also der Market Time wenn man auf einen Zeitraum von 35 Jahren schaut?

Als einmal Anlage dachte ich an Bin auf eure Meinung gespannt. Market Timing funktioniert nicht, das lässt sich statistisch belegen.

Das Allzeithoch von heute kann die verpasste Einstiegsmöglichkeit von morgen sein, wenn der Markt in den nächsten Monaten noch weitere 30 Prozent zugelegt hat.

Und wenn dann der Crash kommt, bedeutet der vielleicht einen 30prozentigen Kurssturz, und du bist wieder bei Kaufpreisen von heute angelangt, die dir jetzt zu teuer erscheinen, nach diesem hypothetischen Crash aber als Einstiegsmöglichkeit.

Wie man es dreht, es ist immer ein Risiko, sowohl zu kaufen als auch zu warten und damit womöglich den günstigen Einstieg verpasst zu haben. Auf dem Blog von Teilzeitinvestor gibt es hierzu diesen Artikel: Kaufen auf dem Allzeit-Hoch?

Last but not least, kämpfe mich gerade durch die unzähligen Blogs und Foren bzgl etf sparplan, macht es Sinn monatlich einen festen Betrag zu sparen z.

Der cost average effect würde auf Dauer denke ich gleich sein, frage ist nur mit den Kosten? Hallo Johannes, was das Timing angeht: Geld anlegen ist wie Vater werden.

Es gibt immer einen guten Grund gerade jetzt nicht anzufangen. Ab da ist es dann auch sinnlos Alternativpfade zu verfolgen.

Mit diesem ganzen "Was-wäre-wenn" macht man sich nur verrückt. Das stimmt so nicht. Momentan ist es politisch so gewollt, dass diese Art der Rente zum Auszahlungszeitpunkt steuerfrei ist.

Ich vermute aber, das wird in 20 bis 30 Jahren sein. Du wettest hier auf die zukünftige Steuerpolitik. Bedenke aber, das es sich dabei um zwei verschiedene Anlageklassen handelt, die man nur bedingt vergleichen kann.

Im Sinne der Diversifikation ist es wichtig verschiedene Assetklassen zu besitzen. Die Rente könnte ein guter Baustein sein.

Das kommt auf die Ausgestaltung des Vertrages an. Du wechselst hier die Anlageklasse. Ich würde hier nach operativen Gesichtspunkten entscheiden Gebührenminimierung und einfach umzusetzen.

Wenn Du zwei mal jährlich anlegst, kannst Du das gleich mit einem Rebalancing verbinden. Du musst das dann aber auch durchziehen und nicht rumzicken "Hach, die Kurse sind so hoch Operative und psychologische Gründe sind hier entscheidend, denn egal wann man investiert, den optimalen Zeitpunkt wird man eh nicht erwischen.

Hallo Finanzwesir, Danke für den Tipp. Cost average effect nehme ich an ist zu vernachlässigen richtig? Ob sparplan oder zwei mal im Jahr investieren ist nach meinem Gefühl auf Dauer gleich, oder?

Welchen online broker kann man empfehlen? Soll man sich von den Aktionen leiten lassen? Danke für das Feedback für mich soweit nachvollziehbar.

Was war für dich entscheidend bei deiner Wahl? Meiner Meinung nach macht es erstmal Sinn Vermögen aufzubauen,also erstmal in ETFs welche die Dividenden automatisch reinvestieren zu setzen, um dann durch umschwenken auf ETFs die ausschütten passives Einkommen zu generieren?

Hallo Johannes, es ist gerade umgekehrt: Alles Ausschütter ;- Gegen die von Dir vorgeschlagene Strategie ist nichts einzuwenden.

Hier gibt es meiner Meinung nach kein Richtig oder Falsch, sondern es hängt von den Lebensumständen ab.

In dieser Phase kann man sich monate- oder sogar jahrelang aufhalten. Es gibt immer noch etwas zu bedenken. Es geht nicht darum, auf das letzte Prozent zu optimieren das klappt nie, weil die Zukunft ungewiss ist, siehe auch http: Ok also bist du auch ein Befürworter der sogenannten Dividenden-Aristokraten: Dann machen wir es doch ganz einfach Strategie o.

Hallo Finanzmisere und vielen Dank für die informative Seite und guten Anregungen. Ich bin gerade dabei mir ein Etf- Depot aufzubauen, welches ich mit monatlichen Zahlungen als Sparplan mind.

Meine Strategie habe ich nach langem Hin und Her- und intensivem Lesen, vor allem des Strategieplaners justetf. Einmal im Jahr möchte ich ein Rebalancing u.

China aus den EM ausscheiden. Ich habe ausschüttende u. Steuerproblematik anlegen zu können. Der Anbieter der ETF war mehr eher egal. Ich habe auf TER u.

Grösse Wirtschaftlichkeit geachtet und neben den Rating-Noten auch die Performance der vergangenen Jahre berücksichtigt.

Auf den DAX habe ich erst einmal verzichtet. Auf dem Blog von Ulrich gibt es hierzu diesen Artikel: Danke für die Infos die ich hier gefunden habe!

Den Meisten wird es langweilig vorkommen aber da ich gerade mein ETF Depot fertig bekommen habe, stell ich es auch vor: Somit entstehen ausschüttungsgleiche Erträge, die du im Rahmen deiner Einkommenssteuererklärung versteuern musst.

Hallo Markus, danke für den Hinweis. JustETF hat die Linkstruktur geändert. Ich habe das jetzt nachgezogen. Lieber Finanzwesir, Ersteinmal möchte ich mich für die Artikel und generell deinen Blog bedanken.

Ich bin jetzt aktuell 18 Jahre alt und würde diese als Altersvorsorge nutzen, allerdings würde ich noch sehr gerne was Ausschüttendes haben, jetzt stellt sich mir die Frage, was ist sinnvoller?

Ein ausschüttenden ETF oder auf Div. Der Kurs spielt ja hier eig. Hallo Marcel, mit 18 Jahren schon an die Altersvorsorge zu denken ist wirklich sehr vorausschauend.

Als 18jähriger hast Du die Zeit voll auf Deiner Seite. Du kannst über Jahrzehnte den Zinseszins-Effekt nutzen. Deshalb ist es klug, früh anzufangen und die gesamten Erträge wieder anzulegen.

Bis Du 38 bist, wird sich Deine Altersvorsorge nicht besonders doll entwickelt haben. Dann aber hast Du zwei sehr lukrative Jahrzehnte vor Dir und sitzt dann hoffentlich mit 68 auf einen ordentlichen Geldhaufen.

Damit kommen wir zu Punkt 2: Ausschüttende ETFs beziehungsweise dividendenstarke Aktien. Lohnst sich das für einen so jungen Menschen? Um wie viel Geld geht es in absoluten Zahlen?

Du musst aber die entsprechenden Freistellungsaufträge stellen und das in der Steuererklärung angeben. Es sei denn, Du siehst das als Experiment und möchtest es einfach mal ausprobieren.

Oder, ein anderer Grund: Selbst wenn Du nur 5 Euro an Dividenden bekommst, motiviert Dich das weiterzumachen. Dann kauf, was immer Du magst.

Ich persönlich würde mit den beiden ETFs weitermachen, bis ich Das Wichtigste ist ja sowieso die Ausbildung gut zu beenden und dann einen gut bezahlten Arbeitsplatz zu finden.

Dagegen verblasst alles andere. Bitte gebt mir eine Hilfestellung bevor ich mich später ärgere. Was spricht gegen bzw für diesen ETF. Hallo Reisender, den Arero hat der Finanzwesir schon mal diskutiert, schaust Du hier: Ich wollte den Kram nicht haben und bezweifele, dass es viele gibt, die das Konstrukt ausser dem Emittenten verstehen.

Aber wie und was? Weil ich es so will. Es ist das Zweier-Depot mit einer leichten Europa-Übergewichtung. Ich glaube, dass Europa trotz der ganzen Krisen auf einem guten Weg ist und möchte deshalb meinen Heimatkontinent stärker gewichten.

Servus Finanzwesir, erstmal Hut ab! Ich lege selber seit so ähnlich an und denke ebenfalls, dass das kein schlechter Weg ist. Warum finden sich in deinem persönlichen Wunschdepot das Dreierdepot, dass Du in Zukunft wählen würdest keine Rohstoffe z.

Was hältst Du davon? Wichtig ist das aber eh nicht, denn die Aufteilung ist sehr viel wichtiger als der konkrete Anbieter des Index.

Kann man so machen. Hallo Finanzwesir, ich bin heute über deine Seite gestolpert und habe mit Interesse einige Artikel gelesen, da ich seit einiger Zeit dabei bin, mir etwas mehr Finanzwissen anzulesen, um mein Geld nicht nur auf dem Tagesgeldkonto zu parken Folgendes ist mir aufgefallen: Staatsanleihen, Unternehmensanleihen mit aufzunehmen als "Sicherheitskomponente".

Bei den Artikeln, die ich bislang auf deiner Seite gelesen habe, war davon keine Rede. Darf ich fragen, warum? Wenn Du nicht so viel Geld hast, dass du die Für den Sparplan zahle ich keine Depotgebühren und nach Auslaufen der Aktionen hat die Comdirect immer noch annehmbare Gebühren.

Daher habe ich mich auch dafür entschieden. Dort bin ich froh um jedes weitere Jahr kostenlose Einzahlungen, kräme mich aber nicht, wenn das Aktionsangebot dennoch ausläuft.

Market Timing auf die Performance im vgl. Daher werde ich nach dem Auslaufen der Aktionen ebenfalls auch quartalsweise Sparen umsteigen. Es bleibt sowieso dabei: Änderungen, seien es die Ordergebühren, Replikationsmethode, Steuergesetze o.

Auch wenn das Kontrahentenrisiko jetzt nicht verteilt ist Such Dir ein nettes Aktionsangebot, z. Auch ich versuche mich am Vermögensaufbau u. Volumen recht gut befüllt ist und lt.

Bundesanzeiger steuereinfach zu sein scheint. Dies kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen, warum das so gemacht wurde keine nähere Infos.

Schau Dir dazu mal folgenden link an: Fonds, die dort beheimatet sind, können sich aufgrund zahlreicher Doppelbesteuerungsabkommen eher Quellensteuer zurückholen.

Vom Kontrahentenrisiko habe ich immer nur bei Swappern gelesen. Der UBS ist aber Replizierer bzw. Das hört sich ja interessant an.

Danke für den Hinweis, werde mich da nochmal in den Artikel einlesen! Ich habe zu meiner Frage schon Dummerchen auf https: Ich habe mir jetzt gedacht, dass die Frage eigentlich auch gut hierhin passt und mich auch deine Meinung dazu interessiert.

Grundsätzlich möchte ich mein ETF Portfolio möglichst simpel halten. Im Moment beschäftige ich mich damit, eine Soll-Gewichtung zu finden, welche ich für die nächsten Jahre: Aufgrund meiner bisherigen Lektüren, würde ich auch gerne einen Mittelweg zwischen Marktkapitalisierung und BIP nehmen.

BIP-Gewichtung und Marktkapitalisierung sind für mich beides -ich nenn sie jetzt mal so- dynamische Ansätze. Die Gewichtung verändert sich über die Jahre, je nachdem wie wie sich halt die Marktkapitalisierung bzw.

Diese Dynamik der Gewichtung finde ich sinnvoll. Grundsätzlich sind ja Szenarien möglich, bei denen ich plötzlich eine Gewichtung habe, welche nicht mehr zwischen BIP und Marktcap liegt oder sogar weit entfernt von beiden sind, was mich irgendwann verunsichern würde.

Übertrieben gesagt zum Verdeutlichen , was mache ich jetzt aber, wenn in 30 Jahren bspw. Oder wenn sich die Marktkapitalisierungen plötzlich so verändern würden, dass mein USA Anteil schlussendlich tiefer ist, als ihre entsprechende Marktkapitalisierung und ihr BIP.

Um den Rebalancierungsvorteil zu nutzen, sollte man ja seine einmal gewählte Gewichtung über den ganzen Anlagehorizont beibehalten. Darum meine Frage an dich, du hast dich ja auch für einen Mittelweg zw.

Wie sieht dieser aus und hat er statische Komponenten? Oder siehst du meine Problematik gar nicht als Problem? Ich sehe das Ganze nicht als Problem.

Wenn sich die Welt verändert, dann darf sich dein Portfolio doch auch gerne ändern. Du musst es ja nicht jedes Jahr aufs Zehntel genau nachziehen.

Ich gehe persönlich für mein Depot sowieso davon aus, dass es nicht mal 10 Jahre so bestehen bleibt. Wer kannte denn vor 10 Jahren bitte schon ETF?

Wie der Wesir selber immer sagt: ETF sind nicht die Goldrandlösung, sie sind nur im Moment! Dann sind insgesamt Denn wir haben dann Euro, Euro und Euro.

Hier der Link zur Ing-Diba. Das bestimmte Märkte zB. Regression zum Mittelwert halt dh. Ich beschäftige mich jetzt ca.

Warum ist das eine "Unsicherheit" für dich? Jetzt musst du dir selbst die Frage beantworten Es gibt Leute, die sind mit der Fondslösung schon am zufriedensten, und es gibt welche die lieber an zwei dutzend Positionen bis zur dritten Nachkommastelle herumtüfteln wollen.

Da gibt es auch nicht wirklich ein allgemeines "richtig" oder "falsch", sondern jeder soll dass machen, womit er sich am wohlsten fühlt und vom Management-Aufwand noch vernünftig und wirtschaftlich umsetzen kann.

Was, denkst du denn, "fehlt" dir noch in deiner Aufteilung, bzw. Oder zusätzlich Smallcaps und Faktoren wie Value etc.

Kann, wie gesagt, aber nicht muss - eben je nachdem, was jeder selbst davon hält. Oder meintest du eher Streuung über weitere verschiedene Anlageklassen?

Anleihen, Rohstoffe, Immobilien unternehmen ;- , und so weiter? Kann man machen, klar - wie gesagt, das ist individuell jedem Anleger nach eigenen Ermessen selbst überlassen und es kann da kein allgemeines "das musst du machen!

Am besten ist es, du liest dir selbst die Argumente für und gegen diese Anlageklassen selbst durch und entscheidest am Ende, was dich davon überzeugt und was nicht.

Warum dir niemand "von aussen" was zu deinem speziellen Fall vorsagen kann, wird auch klar, wenn man eigentlich mal überhaupt erst auf die Basics zu sprechen kommt, bevor es danach um die Anlageklassen und deren Verteilung geht: Viel wichtiger ist ja doch überhaupt dass du dir erst Gedanken machst, was für ein Anlageziel du hast, welchen Anlagehorizont, welche Risikotoleranz usw Deswegen also als erstes daraus zB.

Mit was für genauen ETFs du dann deinen Risikoanteil im einzelnen bevölkern willst, ist dann erst die Kür nach der Pflicht.

Ein Tip, auch wenn das erstmal vllt blöd klingt - dann schau dir die Charts doch auch einfach nicht mehr an? Wenn es dir zB.

Ha, klappt meist doch eh nicht, denn wer schon vorher so vorsichtig rangeht, hat doch gerade im Crash wenn alle Schlagzeilen vom Weltuntergang schreien erst Recht nicht die Nerven, dann All-In zu gehen "was, wenn es noch weiter runter geht?

Einfach immer eine bestimmte Summe in einem bestimmten Zeitintervall investieren egal wie die Kurse grad stehen und situationsbedingt rebalancen um die Allokation auf Kurs zu halten.

Das wird natürlich nie die im Rückblick ;- allerbeste Methode sein, aber eben auch nicht die allerschlechteste, und für die meisten Menschen wohl auch immer die entspannteste.

Die Erfahrung zeigt ja auch, dass die Risikobereitschaft bei Privatleuten mit steigendem Vermögen oft tendenziell eher nachlässt, weil sich die Gedanken dann immer mehr zuerst mal um die Bewahrung der mühsam zusammengearbeiteten Lebensleistung drehen.

Deswegen, siehe Basics oben, Verlustgrenze und Verteilung der Risikoklassen definieren, Investitionsplan erstellen und dann einfach nur noch stur dran halten.

Mit was für ETFs du dass am Ende umsetzt, ist eigentlich fast schon das unwichtigste in der ganzen Kette - aber falls du zu deinem speziellen Vorschlag zum Schluss noch einen Kommentar willst World, Europa, EM, klar kann man so machen, da wird dir hier sicher niemand prinzipiell wiedersprechen.

Ach, und im Ernst: Es gibt nicht den richtigen Einstiegszeitpunkt. Du kannst Dir viele tolle Vorgehensweisen überlegen und z. Deine Einzahlungen auf je 10 Monate zu je 10TE aufteilen.

Wenn es dann am Ende des Schläfst Du hingegen besser, wenn Du eher in kleineren Tranchen anlegst, ist da auch ok.

Du wirst es eh nicht perfekt machen - musst Du zum Glück aber auch nicht. Kleine Lektüre zum Thema: Oder hast Du im Vorfeld schon an der Börse investiert, jedoch nicht passiv?

Es sei denn die TE sind für dich eher Peanuts, die Du in den nächsten Jahren immer wieder anlegen kannst. Dann ist das natürlich was anderes. Wenn dies wirklich Deine Erstinvestition in Aktien ist, würde ich entgegen meiner persönlichen Vorgehensweise eher zu einer schrittweisen Anlage raten.

Dann bist Du nicht von heute auf morgen mit der vollen Investition den "Gezeiten" ausgesetzt. Vielen Dank für deinen für mich sehr hilfreichen Kommentar und den Link, der der ja exakt auf meine Situation passt.

Nach einer Nacht drüber schlafen, werde ich schrittweise investieren - nimmt mir jedenfalls etwas von dem Hin und Her im Kopf. Und ich werde hier einen Alarm setzen, wenn ich loslege.

Eine Auswahl meiner früheren Unbedarftheit um nicht zu sagen Dämlichkeit und meine Glücks:. Nicht zu vergessen, der an meine BU Versichung gebundene Fonds, der zehn Jahre brauchte, um die Verwaltungsgebühren wieder einzuspielen ist seit einigen Jahren auf Eis gelegt.

Ich bin ja eher Europa orientierter, wenn später noch mehr hinzu kommen sollte würde ich dann noch einen für den US-Markt hinzunehmen.

Naja, es geht noch nichtmal ums rentieren an sich, sondern überhaupt erst ums möglich-sein. Die Broker haben Mindestbeträge für ihre Sparpläne https: Also auch wenn natürlich alles besser als nichts ist, wäre es prinzipiell schon besser wenn du deine Sparrate erhöhen könntest.

Ich würde den Leuten umso mehr noch, wenn sie ja Anfänger sind generell raten, lieber mehr als weniger zu streuen, und die Basis gleich mit einem ETF auf die ganze Welt zu legen.

Das wird bei den kleinen Raten wohl eh nicht wirtschaftlich vernünftig umzusetzen sein, für den Sicherheitsanteil des Kapitals reicht erstmal schon eher ein Tagesgeldkonto.

Aber lieber jetzt beginnen als nie denke ich mir. Der Rest kommt eigentlich immer auf mein Tagesgeld Konto!

Danke, dass ihr eingesprungen seid Stefan: Von meiner Seite ist da nichts mehr hinzuzufügen. Ich finde es sehr gut, dass Du anfängst.

Heute mit 25 Euro anzufangen ist besser als in einem Jahr mit Euro zu starten. Du sammelst Erfahrungen, stellst fest, was geht und was nicht.

Ganz oft habe ich festgestellt: Der Appetit kommt mit dem Essen. Es würde mich nicht wundern, wenn Du in einem Jahr Bilanz ziehst und sagst: Könnte aber mehr sein.

Basics oben, Verlustgrenze und Verteilung der Risikoklassen definieren, Investitionsplan erstellen. Hat sich in den letzten Jahren an dieser grundlegenden Einstellung etwas geändert, oder würdest du persönlich auch im Jahr ein ETF-Depot so strukturieren?

Ich hatte mich nur etwas gewundert, da du letztens zwischen den Zeilen für den sogenannten risikofreien Teil Gold und Anleihen-ETFs als Ersatz für hohe Tagesgeldkonten in Betracht gezogen hattest, falls ich mich da richtig erinnere.

Daher hätte es ja auch sein können, dass du auch den rsikobehafteten Teil inzwischen anders strukturieren würdest. Aber falls es irgendwann soweit kommt, wirst du sicher einen neuen Artikel schreiben,.

Halb richtig ;- Gold - niemals. Gold ist kein Ersatz für Tagesgeld, sondern für ganz schlimme Zeiten, wenn das Internet abgeschaltet ist und wir unsere Kartoffeln im Vorgarten ziehen.

Ja, wenn Du mehr als Dann greift die Anlagensicherung nicht mehr so richtig. Du bist dann in so einem blöden "Dazwischen".

Es geht dann nicht mehr darum Zinsen zu erhalten, sondern im Falle eines Falles das Geld nicht zu verlieren.

Die Bundesrepublik Deutschland als solche ist hoffenlich pleiterobuster, als die Banken der Republik. Diese Überlegung steckt dahinter. Moin Felix, da gehen die Geschmäcker immer auseinander.

Ich persönlich finde, dass solche "Quality", high dividend, low volaitility etc. Varianten der Indices nur wieder das verwässern, was ich eigentlich will: Diese Rosinenpickerei hat dagegen wieder den heimlichen Hintergedanken den "breiten Markt" durch irgendwelche Tricks doch noch zu schlagen.

Das kostet aber Gebühren und es leidet natürlich die Marktbreite Titel statt ca. Ich hatte mal eine Artikelserie zu den ganzen neumodischen aufkommenden "Smart Beta"-ETFs geschrieben, unter anderem auch in einem Kapitel den Quality-Faktor genauer vorgestellt.

Link unten mitgeliefert, kannst ja mal lesen wenns dich interessiert. Womit ich persönlich noch Probleme hätte, ist dass du meinst in Quality zu investieren, weil du es irgendwo bei einer Autoritätsperson oder was man dafür hält mal "gehört" hast.

Das reicht eigentlich nicht. Wurden denn auch verständliche und überzeugende Argumente mitgeliefert, warum Quality besser sein soll?

Wenn nicht, hätte sich die Sache entweder a gleich erledigt oder b sollte wenigstens zum Anlass genommen werden eigene Nachforschungen zum Sinn und Zweck dahinter anzustellen.

Gut, du fragst wenigstens hier nach und hast damit schonmal die Hälfte der Recherchearbeit delegiert, aber trotzdem solltest du dir immer noch verschiedene unabhängige Argumente von Dritten pro UND contra besorgen.

Hier ist soweit alles im Rahmen. Die dabei verwendeten Kriterien sind Eigenkapitalrendite, Schwankung des Gewinnwachstums und Verschuldungsgrad.

Prinzipiell ist mir das ja alles recht sympathisch, denn ich würde mich ja auch nicht freiwillig gern bei unprofitablen und hochverschuldeten Firmen engagieren - aber in der Praxis gibt es auch bei jedem noch so gut klingenden System mehr oder weniger immer gewisse Einschränkungen, die man vorher wissen muss um damit umgehen und es richtig einsetzen zu können.

Das dazu investierbare Produkt von iShares https: Das wichtigste aber, was man verstehen muss, ist dass es dieses historische langfrist-Renditepremium inwieweit du dran glaubst, dass das auch in Zukunft bestehen bleibt, ist wieder die nächste Frage nicht einfach so "umsonst" gab, sondern quasi nur als "Belohnung" dafür, dass man mittelfristig auch mal Phasen der Unterperformance also schlechtere Renditen als der Standardindex aushält und durchsteht.

Smart Beta ist kein "heiliger Gral" und die klassischen Tugenden der Kapitalanlage, besonders die langfristige und geduldige Herangehensweise, werden auch hier wieder, vielleicht mehr denn je, benötigt.

Aber das kann dir wohl auch keiner "von aussen" mal einfach so für dich sagen weder Frau Schwarzer noch Herr Kommentator-Chris. Am Ende ist es dein Geld, und nur du musst ja mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen leben.

Damit du die Entscheidung dann auch wirklich souverän triffst und dich auch lange daran halten kannst , ist es eben essentiell, durch eigene Bildung ein wirklich informiertes Abwägen der Pro- und Contra-Argumente zu erreichen.

Auf dem Blog von ChrisS gibt es hierzu diesen Artikel: Das war ja auch so beabsichtigt. Der will Aufmerksamkeit und sein Buch verkaufen. Klappern gehört zum Handwerk.

Vllt etwas spät, aber noch als Ergänzung zu den Ausführungen von ChrisS: Womit man eine vermeintlich bessere Performance eines Rosinen-Pick-Index bezahlt ist vor allem weniger Marktbreite.

Ich bin fest davon überzeugt, dass grundsätzlich ein index aus Welt-Aktien immer eine bessere Krisenfestigkeit bieten wird als einer von "nur" Die vermeintlichen Rosinen entpuppen sich dann als verschimmelte Trauben.

Man muss sich nur mal die Performance des DivDax anschauen, dann weiss man was dieser Versuch einer Dividendenstrategie gebracht hat.

Vermeintliche Underperformer und bis datoweitgehend unbeachtete Unternehmen haben stattdessen die Kurse nach oben gezogen. Wohl dem, der marktbreit investiert hat.

Nicht als Widerspruch, aber vielleicht als Ergänzung zu deiner Ergänzung: Das ist ja schon trivial-definitorisch so: Eine Auswahl kann immer nur kleiner sein als die Gesamtmenge, aus der sie genommen wurde.

Das allein wäre für mich noch kein Problem an sich, denn im Prinzip geht es ja nur darum, was man mit der Auswählerei überhaupt beabsichtigt zB.

Dass das nicht leicht ist, zeigen ja die aktiven Fonds, die im Prinzip alle das gleiche Streben nach Überrendite durch "Rosinenpickerei" der vermeintlich besten Aktien versuchen und in der Masse den Index langfristig auch nur unterperformen.

Dass es dabei in der Praxis immer zu Kompromissen kommen muss, die auch zu optimistische Zukunftserwartungen dämpfen sollten, ist hoffentlich jedem Benutzer klar, ansonsten werden sie eben auch nur wieder bald von der Realität enttäuscht.

Diversifikation generell ist sinnvoll, aber ab einem gewissen Punkt spielt auch die reine Anzahl der Einfluss einzelner Titel verwässert sich also ins unmerkbare weniger eine Rolle als die Art und Charakteristika der wichtigsten Aktien an sich.

Ein Index mit Unternehmen, die alle der selben Branche angehören ist so auch weniger diversifiziert als ein Index mit vielleicht "nur" 20 Firmen, die aber alle aus unterschiedlichen Bereichen sind.

Wenn man einfach nur eine populistische Definition von "krisensicher" verwenden will, also "macht in Börsenkrisen weniger Verluste als andere", kann man sich schon auf die Suche nach verschiedenen Konzepten machen indem man historische Börsenkrisen untersucht und schaut ob es gemeinsame Merkmale von Aktien gibt, die sich dort besser als der Marktdurchschnitt geschlagen haben.

Denn auch das stimmt: Meist treffen sie unterschiedliche Branchen eben unterschiedlich besonders ja auch wenn die Krise gerade mit einer bestimmten Branche ursächlich zu tun hat.

Sowas bezeichnet man dann gern als "defensiven" Sektor. Auch das "Quality"-Konzept an sich muss nicht weniger krisensicher sein, nur weil es "Rosinenpickerei" mit weniger Aktien betreibt.

Im Gegenteil, schaut man sich die langfristige Performance an, hat er sich in Jahren, wo der normale World negativ war, stets ein paar Prozentpunkte besser geschlagen als der Standardindex, und auch die langfristige Standartabweichung ist immer etwas geringer gewesen.

Macht ja auch ganz intuitiv schon Sinn - wo möchte ich denn auch in einer Krise eher investiert sein, lieber in Firmen mit hohen Profitmargen, stabilen Gewinnen und niedriger Verschuldung, oder in unprofitablen Schrottfirmen die kurz vor der Pleite stehen?

Das der DivDax kein gutes Konzept ist, können dir sogar auch ausgewiesene Anhänger von Dividendenstrategien schon sagen.

Das liegt noch nichtmal daran, weil er "zuwenig" Unternehmen enthält, sondern weil die Auswahlkriterien zu "stumpf" sind. Erfolgreiche Dividendeninvestoren schauen eben nicht nur auf die reine Höhe der Dividende allein im Gegenteil, oft ist dann eine zu hohe Dividende schon eher "suspekt" , sondern bezieht eine ganzheitliche Unternehmensbetrachtung mit ein.

Dividendenbeständigkeit und -Wachstumsrate, Ausschüttungsquote sowie allerhand weitere Bewertungszahlen, Umfeld und Entwicklung spielen da noch eine Rolle.

Gerade die gering gewichteten Unternehmen werden dann vernachlässigt. Hast du eine Vorstellung, wie viele von den ca.

Wo wird die sinnvolle Grenze gezogen? Ehrer bei oder eher bei Unternehmen? Ich glaube wir sind in unserer Ansicht nicht weit auseinander, aber in einem Punkt sehr wohl: Ich glaube man kann den Markt nich schlagen und daher ist marktbreit für mich eben doch das Nonplusultra.

Alle klugen Bewertungsmethoden scheitern daran, dass sie a nur die Vergangenheit betrachten können b auch in der Statistik gerne Rosinienpickerei betreiben.

Heute sind es die Underperformer überhaupt. Auch Eisenbahngesellschaften haben fast Jahre gute Gewinne gemacht. Bis es mit dem Aufkommen des Automobils eben vorbei war damit.

Und natürlich kann man das auch mit Zahlen belegen. Aber das sagt ja nix über die reale Rendite aus. Denn in den Blütejahren steigen sie natürlich auch nie so hoch wie die grade angesagten Branchen.

Schönes Beispiel ist zB. Zurückgerechnet hat der laut Eigenwerbung seit jedes Jahr alle anderen Indices der Welt outperformt. Das klingt beeindruckend und zumindest der Rechenaufwand der notwendig sowas überhaupt auszurechnen ist es vermutlich auch.

Aber dennoch ist das ein rein rückwärtsgewandets Rechnen, das sind reine Fingerübungen. Aber was sagt mir das über die Börsenentwicklung bis ?

IMO absolut gar nix. Puh, wenn sich da also "unsere Ansichten unterscheiden", impliziert das ja das Ich daran glauben würde.

Grad nochmal meinen Text überflogen, ob das irgendwo so stehen würde, nee da liegt wohl mehr Unterstellung vor. Mit einem Streitgespräch kann ich leider auch nicht dienen, wenn es um Positionen geht die ich garnicht habe.

Warum ist das wichtig? Nun, nehmen wir bsp einfach mal den Begriff "Value". Was ist das überhaupt? Was macht eine Aktie zu einer Value-Aktie und andere nicht?

Welche Unternehmenskennzahlen nehme ich, um Value zu "beschreiben" und zu messen? Kann ich mit den jeweiligen Kennzahlen überhaupt den Faktor effektiv "einfangen"?

Ob zB ein Low Volatility -Subindex auch tatsächlich eine langfristig dauerhaft niedrigere Volatilität als sein Mutterindex hat, kann nicht einfach so trivial als gegeben angenommen werden, sondern muss auch immer noch hinterher überprüft werden.

Dass ein Faktorkonzept dann auch erst "erweisen" muss, ob damit der Markt langfristig und nachhaltig geschlagen werden kann, ist selbstverständlich.

Ohne Beweis müsste man ja tatsächlich nur dran "glauben", anstatt historisch belegbare Fakten zur realistischen Orientierung seiner Annahmen zu haben.

Andersherum gesagt, was würdest du denn auch als Beweis, dass der Markt "langfristig geschlagen" werden kann, überhaupt akzeptieren?

Was ist langfristig, was ist geschlagen? Wenn du dich wirklich offen damit auseinandersetzen willst, wirst du auch in der akademischen Literatur hunderte Studien zu den genannten Aktien-Faktoren finden, die sie in einer Vielzahl von Marktsituationen und Zeitperioden untersucht haben, alles nur ein paar Googleklicks entfernt.

Wenn du nichts davon akzeptierst, kannst du auch eine eigene Studie betreiben, um sie zu widerlegen. So kommt ja durch ständiges gegenseitiges Überprüfen die Wissenschaft als ganzes voran, nicht mit Dogmatik.

Zu studieren, "was gewesen war" ist absolut nützlich, denn das gibt uns eine realitätsbasierte Orientierung, um unsere Annahmen über die Zukunft entsprechend zu verbessern die denn auch woher sonst informiert sein sollen, einfach aus der Luft gegriffen?

Nicht, weil man das einfach so naiv fortschreiben kann, sondern um Zusammenhänge und Prozesse zu erkennen, daraus Modelle zu formulieren, und diese dann in der weiteren Zukunft auf die Probe zu stellen.

Niemand sagt, dass dabei alles absolut und ohne Einschränkungen ist, aber über das Wesen und die Grenzen der Empirie haben sich schon seit einigen Jahrhunderten vor uns viele nicht allzu dumme Leute Gedanken gemacht.

Das ist jedenfalls kein besonderer "Denkfehler", der dir als einziger aufgefallen wäre. Wenn du beispielsweise glaubst, dass der Markt nicht zu schlagen ist, woher nimmst du dann auch diese Überzeugung?

Puh, also damit ich dich richtig verstehe, wie glaubst du dass beispielsweise der Quality-Index überhaupt funktioniert?

Dass er sich etwa nur einmal vor hundert Jahren seine Aktien ausgewählt hatte, und seitdem nicht wieder angeschaut hat? Verständnis ist Vorraussetzung zur qualifizierten Kritik am Konzept, zum Beispiel mit einem Blick in die frei verfügbaren Methodologies https: Nach einem halben Jahr wird das Ganze wieder getan, und Firmen, die im Peervergleich unprofitabler oder verschuldeter geworden sind werden entfernt zugunsten neuer Aufsteiger.

Du hast doch zuerst die "Krisensicherheit" infrage gestellt, nicht Rendite ;- Und so schlecht haben sich CS dort auch langfristig nicht geschlagen, sondern den SP insgesamt outperformt.

Wenn der CS-Sektor in Krisen weniger fällt als andere Branchen, hat er ja auch danach einen viel geringeren Renditeverlust wieder aufzuholen, sondern kann sich einfach gemütlich weiterentwickeln und trotzdem oder gerade deshalb insgesamt vorne liegen.

Muss man auch nicht wissen. Es ging eigentlich nur darum, wie "krisensicher" der CS-Sektor generell ist oder allgemein, dass es überhaupt Beispiele für "krisensicherere" Aktien als der Gesamtmarkt gibt.

Wieviele Krisen es in Zukunft noch geben mag ist dabei bolle, sondern eher dass sich aus der Vergangenheitskrisenperformance des CS-Sektors die Annahme nicht Garantie, falls man gleich wieder ins Extrem überspringt berechtigen lässt, dass er die eventuellen zukünftigen Krisen wahrscheinlich er, also relativ auch wieder weniger Verlust erleidet als der Gesamtmarkt.

Naja, wenn ich so mal schnell die Methodology des BDCI überfliege, finde ich da auch keine allzu megakomplizierte Rechenarbeit dass es da schon einen Supercomputer bräuchte, prinzipiell ist das für jeden noch in der heimischen Tbk mit ein paar Skripten machbar.

Obs was taugt, kann ich nicht sagen, aber Zertifikate interessieren mich langfristig generell eh nicht, ebensowenig das penetrante Privatanleger-Marketing, und ob die bei ihren Backtests doch mit Lookahead-Hindsight Bias geschummelt haben, wird sich schon zeigen wenn das Papier ein paar mehr Jährchen Praxistest hinter sich hat.

Auch fehlen rigorose akademische Studien, wie es sie eben für die bekannten Faktoren gibt, um das Konzept dazu auch von unabhängigen Dritten zu replizieren und eben auf "Stringenz und Validität" in vielen verschiedenen Märkten und Zeiträumen zu untersuchen, was mir ja lieber ist ;-.

So da hätten wir also wieder den Kreis zum Anfang geschlossen, und ich beende das ganze mal mit einer Rest-Synthese:.

Dass der marktkapitalisierte Standardindex beim Investieren das "Nonplusultra" wäre, würde ich nicht behaupten, aber einfach nur weil es für mich generell keine Nonplusultras gibt, sondern immer nur ausreichend gute Kompromisse um seine jeweiligen individuellen Ziele zu erreichen davon ist der MK also einer, aber nicht unbedingt nur der einzige.

Nach gut einer Stunde uff! Durch eure Beiträge und den Artikel haben sich schon viele Fragen geklärt - erste Sahne!

Hier also nun meine Fragen:. Anlagehorizont Jahre oder länger. Ich habe auch stundenlang gegrübelt und mir Gedanken gemacht, welche Gewichtung ich wähle und mich dann so entschieden, wie ich mich letztlich einfach am wohlsten fühle.

Anstatt noch viele weitere Monate zu grübeln und immer wieder nicht zu investieren, sollte man am besten einfach mal "mutig" mit einem breit gestreuten Depot loslegen und spüren, wie sich die möglichen hohen Schwankungen anfühlen!

Die Theorie ist das eine, mit echtem Geld bekommt man bestimmt noch ein ganz anderes Gefühl. Von daher vielen Dank für den Blog und die Ratschläge der ganzen Vorposter sowie gutes Gelingen bei den jeweiligen Depot-Entscheidungen!

Aber menschlich ist eben jeder unterschiedlich in seiner Situation und Veranlagung, wichtiger ist also dass der Betrag zu dir "passt" und du ihn langfristig diszipliziniert genug durchhalten kannst.

Am Ende ist das langfristige Besparen von ein paar Welt-ETFs sogar eine ziemlich "langweilige" Angelegenheit, sobald die anfängliche Aufregung verflogen ist, und so soll es ja auch sein.

Man schickt dort eben sein Geld hin und gut is', und der Depotstand muss dann auch nicht mehr zwanghaft aller paar Tage gecheckt werden.

Vielen Dank für deine tollen und interessante Texte die man wirklich sehr gut versteht! Ich interessiere mich sehr für Aktien und habe sehr lange und intensiv nach ETF's geschaut.

Hallo Alex, was ich davon halte? Wenn Du nicht mindestens 3. Der Zinseszinseffekt besser gesagt geometrisches - dh.

Auch ist "Diversifikation" was anderes. Sparpläne können nicht "diversifiziert" sein, sondern nur die Assets selbst an sich, die man damit bespart.

Klingt pedantisch, aber saubere Begrifflichkeiten sorgen für eine saubere Anwendung. Was spricht dagegen, mehrere ETF-Sparpläne anzulegen?

Danach wieder von vorne, d. Geht das nicht Ich kenne mich mit den Möglichkeiten der Banken nicht so gut aus? Der Zinseszins ist überhaupt nicht davon betroffen.

Solange du nichts verkaufst oder Ausschüttungen vergisst wieder anzulegen, gibt es einen Zinseszinseffekt. Auch die Diversifikation ist nicht davon abhängig, wie genau du die Einzahlungen vornimmst.

Die von Dir genannten Indizes sind breit streuend und somit in Ordnung. Wichtig ist nur, dass du einen wachsamen Blick auf die Kaufkosten hast.

Bei Euro Beträgen hängt es stark mit den Sparplankonditionen deines Brokers ab. Zunächst einmal wäre ich auch bereit eine höhere Sparrate von max ,- zu zahlen und des weiteren habe ich vor einen höheren Betrag als Einmal-Investition zu zahlen.

Da die thesaurierenden etfs den Gewinn ja quasi re-investieren habe ich ja schon einen zinseszinseffekt, oder täusche ich mich da?

Wenn der Betrag aber nun auf zwei oder drei Sparpläne verteilt werden muss, dann verringert sich doch auch der Zinseszinseffekt oder nicht? Meine eigentliche Frage ist ob es Kosten erst einmal beiseite gelassen einen Unterschied bei der Rendite macht ob ich ETFs in einem Sparplan ausführe oder ob ich ETFs auf Sparpläne verteile und somit nicht monatlich einen Betrag in einen Sparplan investiere sondern die monatliche Rate aufgeteilt wird.

Einen Zinseszinseffekt hast du bei allen Anlagen generell schon, bei dem die Zuwachsfunktion geometrisch ist. Also irgendwie verstehe ich dich auch nicht so ganz richtig: Wenn das gleich ist, wird auch das Ergebnis gleich sein.

ETF-Sparplan bei meinem aktuellen broker: Unabhängig von der schlechteren Diversifikation erziele ich hier doch auch nur eine Rendite pro Sparplan und nicht eine Gesamtrendite wie im ersten Beispiel.

Somit werden dann auch nur die niedrigeren Raten verzinst? Darüber hinaus habe ich so auch kein "Weltportfolio" sondern nur einzelne von einander unabhängige ETFs die sich gegenseitig nicht ergänzen Deine Diversifikation ist in beiden Fällen gleich hoch: Du streust Dein Geld über drei verschiedene Anlageklassen.

Da ist nichts schlechter oder besser - ChrisS wies Dich ja schon darauf hin, dass man bei den Begriffen etwas aufpassen muss: Heute kann niemand vorhersehen, welche deiner beiden Kombinationen besser sein wird.

Da Deine Variante 1 eine höhere Aktienquote hat, sind die Chancen hiermit in 35 Jahren besser abzuschneiden sicherlich höher. Eine Garantie gibt es hierauf aber nicht.

Deine Unterscheidung zwischen Rendite pro Sparplan und Gesamtrendite ist mir leider nicht ganz klar. Ob dazu jetzt ein Sparplan angelegt wird, der dann drei Buchungen vornimmt oder drei Sparpläne, die jeweils eine Buchung vornehmen, ist im Endeffekt exakt identisch.

Du hast also in 35 Jahren drei Töpfe in die Geld geflossen ist. Jeder Topf wird dabei eine andere Rendite erwirtschaftet haben.

Hast Du also 35 Jahre lang zum Beispiel monatlich. MircoR, schau Dir am besten einfach mal die verlinkten Berechnungen an und versuche diese nachzuvollziehen.

Du kannst dort auch sehr schön den Zinseszinseffekt erkennen - die erwirtschafteten Gewinne des ersten Jahres werden im zweiten Jahr wieder "verzinst".

Das alleine ist der Zinseszinseffekt. Das die genannten Renditen nur dem Beispiel dienen, ist hoffentlich klar. Ich habe irgendwelche Werte gewählt.

Das bedeutet in Deinem Fall: Auf welchen Konten sich das Geld ansammelt ist egal. Du bist immer gleich gut diversifiziert und bekommt immer die gleiche Rendite Genühren mal aussen vor gelassen.

Das Weltportfolio besteht aus voneinander unabhängigen ETFs. Das ist doch gerade der Clou daran. Diversifikation durch möglichst geringe Korrelation.

Egal ob sie in einem Sparplan stecken, bei verschiedenen Banken gehalten werden oder sogar von verschiedenen Menschen Ehepaare, die gemeinsam veranlagt werden.

Zusammengeführt wird alles in Excel. Wo das Zeug lagert ist belanglos. Warum sollte das bei "Variante 2" denn auch anders sein?

Es kommt in bei beiden in etwa das selbe Geld monatlich in den selben ETFs an, die werden sich also langfristig ähnlich entwickeln.

Selbst wenn man noch extra pedantisch sein wollen würde, und sagt dass aufgrund der minimal höheren Aktienteil-Gewichtung die langfristige Rendite vielleicht ein paar Zehntelprozentpunkte besser sein könnte mit entsprechender Volatilität , aber das wäre schon relativ akademisch.

Zumal sich ja der Effekt deiner "Gewichtung durch Einzahlung" mit der Zeit von selbst verschiebt. Die Rendite wird doch nicht "pro Sparplan" betrachtet, sondern auf Gesamtdepotstand-Ebene.

Warum soll das zweite Depot auch "schlechter diversifiziert" sein, es sind die selben ETFs in etwa der selben Aufteilung die du ja auch später noch weiter anpassen kannst, wenn du's unbedingt genau haben willst enthalten?

Solange du dasselbe Kapital reinsteckst, "verzinst" sich das auch ganz genauso. Und natürlich hast du ein Weltportfolio mit ETFs die sich gegenseitig ergänzen gerade WEIL sie etwas unabhängig voneinander sind, nur so funktioniert Diversifikation ja überhaupt, mit Anlagen die nicht im Gleichschritt korreliert laufen.

Nochmal, ob du mit "einem Sparplan" gleich in mehrere ETFs investieren kannst, oder "mehrere Sparpläne" also für jeden ETF einzeln anlegen musst, ist nur ein brokerabhängige Art die jeweiligen Buchungsvorgänge zu behandeln der eine Broker bündelt die Orders so, der andere hat ein Eins-für-Einen Prinzip , aber macht praktisch bei dem was damit am Ende "hinten rauskommt" keinen Unterschied.

Lass dich davon nicht verrückt machen, und haja probier's doch einfach aus und fang einfach an: Bei Comdirect und Onvista, also bei beiden, kann man beliebig viele Sparpläne einstellen.

Um nun auf deine Zahlen zurückzukommen: Ich denke, dass wir dem Missverständnis, dem du unterliegst, am einfachsten auf die Spur kommen, wenn wir bei beiden Brokern mit den gleichen ETFs und den gleichen Anlagebeträgen arbeiten.

Deshalb tue ich jetzt so, als wäre die Variante, die du eigentlich nicht bevorzugst, deine Wunschvariante:.

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